HANGULDO

eine Schwertkunst nach dem koreanischen Alphabet “Hangul”

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  Sabomnim     Kim Hee Jong   

        König Sejong        (1397 - 1450) Korea

Hangul-Do wurde vom koreanischen Großmeister Kim Hee Jong entwickelt. Man erlernt das Blocken und Schneiden mit dem Schwert nach dem koreanischen Alphabet. Es werden die koreanischen Zeichen (Alphabet), einmal in normaler Schreibweise und dann in der Spiegelschrift geübt. Bei den Grundübungen erlernt man zuerst das Ziehen und dann, das wieder Einführen des Schwertes. In der nächsten Stufe wird dann der Schwertkampf mit einem Partner durchgeführt. Zuerst trainiert man mit einem Holzschwert. In der fortgeschrittenen Phase wird dann das Aluminiumschwert eingesetzt.

Das koreanische Alphabet Hangul besteht aus 24 Grundbuchstaben: 14 Konsonanten und 10 Vokalen.

Die koreanische Schrift "Han gul" ist ein Gefäß, das den Geist der Koreaner zum Inhalt hat. Mit dieser Schrift drücken die Koreaner ihre Gefühle und Gedanken aus. Früher gab es die Sprache aber keine Schrift, mit der sie niedergeschrieben werden konnte. Aber dann schuf König Sejong der Große Hunmin chongum, also die koreanische Schrift, die heutzutage allgemein Hangul genannt wird. Zuvor benutzen die Koreaner chinesische Schriftzeichen um sich schriftlich auszudrücken. Aber dank Hangul konnte der Geist des koreanischen Volkes schriftlich festgehalten werden. Hangul ist eine lebende Schrift, mit der die koreanische Kultur zum Ausdruck kommt. Sie ist eine Schrift, die die Grundlage des Lebens des koreanischen Volkes darstellt.

Es erzählt Koreanistikprofessor Chon Han-Gap der Chunghang - Universität:

Auf der Welt gibt es 4000 bis 6000 verschiedene Sprachen. Hinsichtlich der Benutzerzahl steht Hangul etwa an 12. Stelle der Welt. Die chinesischen Schriftzeichen haben sich im Laufe von Jahrtausenden entwickelt und von der Antiqua ist ebenfalls nicht bekannt, wann sie entstanden ist bzw. wer sie geschaffen hat. Die japanische Schrift Kana wurde nach dem Vorbild der chinesischen Schriftzeichen entwickelt. Das besondere an Hangul ist, dass diese Schrift von einem weisen König in kurzer Zeit entwickelt wurde. Sie ist ein wichtiges Kulturgut, die seit dem sie vor etwa 500 Jahren geschaffen wurde, den koreanischen Geist zum Ausdruck bringt. Die Koreaner sollten stolz auf Hangul sein. Hangul ist ein glänzendes Kulturgut das die Kultur und Geschichte Koreas in sich trägt und ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Koreaner wurde. Die Schaffung des Hangul durch König Sejong des großen war eine herausragende mehrere Jahrhunderte vorausschauende Leistung.

Eine Schrift muss vor allem leicht zu lesen und zu schreiben sein. Sie muss für alle sachlich und logisch sein. Außerdem muss man damit alle Laute, die die Grundlage der Sprache sind, frei ausdrücken können. Und wenn schon Schriftzeichen geschaffen werden, dann sollten es neue und einzigartige sein, die in keinem anderen Land benutzt werden.

König Sejongs Traum war es, Schriftzeichen zu entwickeln, mit denen man die Laute so niederschreiben konnte, wie sie ausgesprochen werden, und mit dem das Volk keine Schwierigkeit hat, sich auszudrücken. Also Schriftzeichen, die leicht zu lesen und leicht zu schreiben sind. Das Volk konnte beim Amt keinen Einspruch erheben wenn es Beschwerden gab, und konnte auch keine Briefe schreiben, da die chinesischen Schriftzeichen zu schwer zu erlernen waren. König Sejong war ein weiser Monarch, der die missliche Lage des Volkes verstand. So ließ er die Jongum- Behörde einrichten, die mit der Schaffung neuer Schriftzeichen beauftragt wurde. Im Dezember 1443 wurde die koreanische Schrift Hunmin Chongum geschaffen. Hunmin Chongum bedeutet soviel wie "Die richtigen Laute zum Lehren des Volkes". Quelle Willi Stengel