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Die Geschichte der Schwertkunst in Korea begann vor ca. 3000 Jahren. Verschiedene archäologische Aufzeichnungen belegen, dass das Schwert seit jeher eine bedeutende Rolle in Korea gespielt hat. Es wurde zu dieser Zeit hauptsächlich zur Verteidigung genutzt. Zur Zeit der "Drei Königreiche", das waren Koryo, Shilla und Paekche, wurde von den Hwa-Rang, Krieger der Dynastie Shilla die Schwerttechnik Bongookgumbup entwickelt. Diese Art von Krieger würden wir in der heutigen Zeit wohl als Elitesoldaten bezeichnen. Sie waren perfekt ausgebildet in Messerkampf, Bogenschiessen, Schwertkampf sowie Hypnose, Akupunktur und verschiedenen Heilkunstpraktiken.
Die Krieger aller drei Reiche hatten eines Gemeinsam, ihr Leben war durch eine strenge Moral und Disziplin gekennzeichnet. Ihr Ehrencodex war einmalig. Er verpflichtete Sie zu Mut, Loyalität, Tugend und Gerechtigkeit.
Nach mehreren Hundert Jahren mit zahlreichen politischen Ereignissen, wurde die Schwertkunst nach und nach auf das Militär begrenzt. Hier wurde die Kunst meistens von einzelnen Personen gelehrt und praktiziert.
Im Jahre 1896, die "Zeit der Modernisierung", wurde die Schwertkunst bekannt als "Ghihuck Gum" und wurde bei der neu gegründeten Polizeiakademie als Trainingsvorrausetzung ausgewählt. Von diesem Zeitpunkt wurde Kumdo, von einigen als Sport und von anderen als Charakterfestigung praktiziert.
Man kann sich vorstellen, das bei den Trainingsmethoden der damaligen Zeit, einige Menschen ihr Leben lassen mussten. Diese Gefahr besteht heute nicht mehr.
Seit dem frühen 20. Jahrhundert besteht die Übungswaffe aus Bambus und einer leichtgewichtigen Rüstung.
Anfang der 60iger Jahre wurde Kumdo; bis dahin nur die Kampfkunst einiger Ausgewählter, auch für die breit Masse zugänglich. Die Übungsausrüstung wird seit dieser Zeit in Serie hergestellt.
Kumdo ist eine sowohl physisch wie auch psychisch herausfordernde Kampfkunst. Für den kurzen Augenblick, bei den sich die Gegner ruhig gegenüberstehen, herrscht absolute Konzentration. Durch intensives Training lernt der Kumdoschüler, das bewusste Denken zu unterdrücken und seine Aktionen im Kampf instinktiv auszuführen. Weiterhin übt man die Ausdauer unter Stress, die dem Kumdoschüler auch außerhalb der Trainingsräume weiterhelfen wird.
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